Gilt es neue Ideen zu finden, können Hilfsmittel sehr sinnvoll sein, um kreative Prozesse voranzutreiben. Zur Förderung der Kreativität können sogenannte Kreativitätstechniken eingesetzt werden. Diese Methoden werden zur Beschleunigung der Ideensammlung und Ideenfindung von Einzelnen oder Gruppen angewendet.

Ideen finden, leicht gemacht.

Mit diesen Kreativitätstechniken neue Ideen generieren

Dafür werden Kreativitätstechniken eingesetzt

  • Ideensammlung, Ideenfindung und Ideenfluss beschleunigen
  • Fragestellungen, Aufgaben und Probleme präzisieren
  • gedankliche Blockaden auflösen
  • Denkprozesse effizienter machen

Das ist durch die Anwendung von Kreativitätstechniken möglich

Durch den Einsatz von Kreativitätstechniken werden gedankliche Blockaden aufgelöst und die Kreativität der Ausübenden angeregt. Die Zielsetzung des Vorantreibens kreativer Prozesse ist das Finden völlig neuer Lösungen eines Problems.

Arten von Kreativitätstechniken

Die verschiedenen Methoden zur Ideensammlung und Ideenfindung können in Gruppen angewendet werden (Gruppen-Methoden) oder aber von Einzelpersonen. Der Vorteil einer Gruppe von Personen ist, dass eine große Anzahl sowie hohe Diversität von Lösungsideen erreicht wird.

Prinzipiell gibt es folgende Einteilung bei Kreativitätstechniken:

  • Intuitive Methoden
  • Diskursive Methoden
  • Kombimethoden

Intuitive Methoden sollen Wissen durch die Förderung von Gedankenassoziationen hervorbringen, an das sonst nicht gedacht wird. Dabei entstehen innerhalb kurzer Zeit viele neue Ideen. Populäre Beispiele sind etwa: Brainstorming, Mindmapping, CATWOE, KJ-Methode, NM-Methode oder die Tilmag-Methode.

Diskursive Methoden werden in einzelnen, logisch ablaufenden Schritten durchgeführt (diskursiv nach dem Duden: von Begriff zu Begriff methodisch fortschreitend; schlussfolgernd). Bekannte Beispiele sind etwa: SCAMPER und SCAMMPERR, Osborn-Checkliste, Morphologischer Kasten, Progressive Abstraktion oder der Einsatz eines Ursache-Wirkungs-Diagramms.

Kombimethoden vereinen die Bestandteile intuitiver und diskursiver Kreativitätstechniken zur Ideensammlung und Ideenfindung. Populäre Beispiele sind etwa: die Walt-Disney-Methode, Creative Problem Solving (CPS), TRIZ, ARIZ, Zukunftswerkstatt, BarCamp oder Six Thinking Hats.

Typischerweise erfolgt der Einsatz einer Kreativitätstechnik um neue Ideen finden zu können, beispielsweise beim Finden von neuen, guten Geschäftsideen. Interessant sind in diesem Zusammenhang auch die Phasen der Ideenfindung und kreativer Prozesse (Phasenmodell).

Vier-Phasen-Modell: Die Phasen der Ideenfindung

Graham Wallas fasste 1926 verschiedene Theorien des kreativen Denkens in vier Phasen zusammen:

  1. Phase der Präparation: Das Problem wird als solches erkannt
  2. Phase der Inkubation: Man glaubt, nie eine Lösung zu finden, und fühlt sich schlecht
  3. Phase der Illumination: der Geistesblitz
  4. Phase der Verifikation: Machbarkeit und Umsetzung

Die Suche nach neuen Ideen zur Problemlösung (und damit der Einsatz von Kreativitätstechniken) erfolgt erst nach der Definition von Problem und Ziel.

Das alternative Vier-Phasen-Modell nach Off (2008) bildet aus dem Prozessmodell von Wallas das Akronym BILD:

  1. Beschreibung (des Problems)
  2. Informationsanordnung
  3. Lösung
  4. Darstellung u. a. Durchsetzung

Zusammenfassend soll hervorgehoben werden, dass das Finden und Sammeln von Ideen „künstlich“ erzeugt werden kann. Eine Vielzahl verschiedener Möglichkeiten steht zur Lösungsfindung bereit. Je nach Problemstellung funktionieren bestimmte Kreativitätstechniken besser oder schlechter.

Alles was von uns Menschen geschaffen wurde, hat seinen Ursprung in einer Idee.